Rotationsverfahren - Wie funktioniert es?

Das Rotationsverfahren wird genutzt um Behälter aus Polyethylen in einem Stück zu fertigen und erfolgt in den folgenden 4 Schritten :

1/ Der Rohstoff

Das Polyethylen-Granulat wird in eine Form gegeben um die Innenform
der Form als Behälter zu reproduzieren. Das Volumen eines Behälters mit
diesem Verfahren liegt in einem Bereich von 0,1 bis 50000 Liter :

Der Rohstoff für unsere Tanks ist ein HDPE, Polyethylen mit hoher Dichte,
welches ein sehr widerstandsfähiges Polyethylen ist! Vor jedem Zyklus
wird die Menge des Granulats abhängig von der gewünschten Wandstärke
des fertigen Behälters berechnet. Die Form besteht entweder aus Stahl,
Aluminium oder Magnesium. Bevorzugt wird eine Form aus Aluminium da
die Lebensdauer am längsten ist.

2/ Rotationsprozeß

Wenn die Form einmal geladen und geschlossen ist, dreht sich die Form
auf zwei Achsen. Die Hitze wird normalerweise durch Gasbrenner erzeugt.
Somit wird das Granulat erhitzt und verteilt.

3/ Kühlung

Bei diesem Schritt wird die Form außerhalb des Hochofens in einem weiteren
geschlossenen Raum gedreht. Wasser, kalte Luft oder eine Kombination wie
Sprühnebel werden in diesen Raum geblasen und somit wird das Material
verschmolzen.

4/ Trennen der Form vom fertigen Produkt

Der Behälter wird entfernt, wenn die Form die Temperatur der Luft erreicht
hat. Idealerweise beträgt die Temperatur des Behälters in diesem Fall
zwischen 40 - 50°C. Der Deckel der Form wird geöffnet und der Behälter, der
sich genau der inneren Architektur der Form angepaßt hat, wird entnommen.


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